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Bildwelt = Bildsprache

Bildsprache: Emotionen steuern unser Unterbewusstsein

Unternehmen, die es in der Kundenansprache schaffen Emotionen zu wecken und dabei glaubhaft und vertrauenserweckend rüberzukommen, steigern das Marktinteresse (B2B/B2C) und die Dialogbereitschaft.   

Um uns schnell in eine angenehme Stimmung zu versetzen, eignet sich die Bildsprache x-mal besser als Text. Wie heisst es so schön „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“.  Während wir aus bestimmten Bildern oder auch Symbolen binnen weniger Nanosekunden eine Bedeutung erschliessen, muss unser Gehirn beim Konsum von Texten einen wesentlich längeren und komplexeren Prozess durchlaufen.

Oft reicht es schon, wenn eine persönliche Note im Spiel ist, das ein bestimmtes Lebensgefühl widerspiegelt. Das emotionelle Gefühl lässt sich auch mit Bildbotschaften aus Fauna, Flora, Stimmungsbildern oder Freizeitaktivitäten erreichen.

 

Und das Schöne ist: Es funktioniert auch, wenn das zu transportierende Thema so rein gar nichts mit den angepriesenen Dienstleistungen/Produkt zu tun hat. Hauptsache, die Stimmung passt und das Unterbewusstsein sagt, hier ist Wohlfühlklima, hier bleibe ich. Dann fangen wir an, den Inhalt zu lesen, uns mit Produkten und Dienstleistungen auseinander zu setzen. 

Der wesentliche Kern der ersten Wahrnehmung ist Sympathie und Vertrauen zu wecken. Und das gewinnen Unternehmen nicht, indem sie sich hinter beliebig austauschbaren Stockfotos verschanzen, sondern das gelingt am besten mit einer individuellen Bildwelt/Bildsprache.

Die Bildwelt sollte eine eigene, unverwechselbare Bildsprache haben und sollte nicht unbedingt die geschniegelte, perfekte Welt vorsetzen, sondern von realistisch bis surrealistisch, von natürlich bis stimmungsvoll und ungeschminkt wirken.

 

Emotionen müssen echt sein und mit der gelebten Firmenphilosophie übereinstimmen. Heute geht es in der Werbung vielmehr um Ehrlichkeit, Sinn und Relevanz.



Beispiel Gastronomie - Gaumenfreuden. Einheitliche Bildsprache von der Autobeschriftung bis hin zu den Menukarten etc.